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Süßes oder Saures?

November 7th, 2012 · Keine Kommentare

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‘Süßes oder Saures?’ - eine Frage, die vor allem Kinder und Jugendliche in der Halloween-Nacht wieder an unzähligen Türen in Deutschland stellen. Die Antwort ist in den meisten Fällen identisch: Süße Leckereien füllen die Tüten der gruselig verkleideten Halloween-Monster. Damit die auch in Zukunft ihre Zähne zeigen können, sollten sie ein paar Regeln für eine zahngesunde Ernährung beachten.

‘Grundsätzlich raten wir jedem, der seine Zähne gesund halten möchte, auf zu viel Süßes und Saures verzichten’, informiert Zahnarzt Dr. Björn Eggert. ‘Aber niemand muss auf leckere Süßigkeiten und saure Getränke komplett verzichten. Diese sollten allerdings nicht permanent über den ganzen Tag verzehrt werden - lieber nur einmal eine große Portion. Das gilt auch für stark säurehaltige Obstsorten: Gesunde Vitamine aus Orange, Zitrone oder Ananas nascht man lieber einmal, als immer wieder zwischendurch’, so der Geschäftsführer der goDentis.

Bakterien, die Parodontitis und Karies auslösen können, ernähren sich von Zucker. Bei dessen Verwertung entsteht Säure, die den Zahnschmelz entmineralisiert. Dadurch werden die Zähne anfälliger, beispielsweise für Karies. Flouridhaltige Lebensmittel, wie flouridiertes Speisesalz, Fisch, Schalentiere und schwarzer Tee, tragen aktiv zur Kariesprophylaxe bei. Fluorid verstärkt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Schmelz und macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger.

Auch Milch und Milchprodukte sind gut für die Zähne - vor allem Käse: Die Kombination des Proteins Kasein und der Mineralstoffe Kalzium und Phospat baut den Zahnschmelz wieder auf.

Gesunde Zähne brauchen eine individuelle und professionelle Pflege. Dazu gehören die regelmäßige und gründliche Zahnhygiene zuhause, eine zahngesunde Ernährung und die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis. Eine gute Prophylaxe ist allerdings deutlich mehr, als nur eine professionelle Zahnreinigung: die Bestimmung der individuellen Risiken für Karies und Parodontitis gehören in jedem Fall mit dazu.

Quelle: godentis

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