Zahn - Google

ALL DENTE - Bissfest ein Leben lang!

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Glücklich mit neuem Lächeln in der Wildnis

14. November 2011 · Keine Kommentare

Dr. Sieper freut sich mit der strahlenden Afrikanerin

Dr. Sieper freut sich mit der strahlenden Afrikanerin

Diesen Fall möchten wir nochmal besonders erwähnen, denn in Afrika ist Schönheit für Frauen im heiratsfähigen Alter überlebenswichtig.

Mit Ihrer riesigen Zahnlücke hatte diese junge Afrikanerin auf dem Heiratsmarkt keine Chance!

Wie gut, dass Fr. Dr. Knolle nach den benötigten Materialien gesucht hat und beim Basteln Ihr ganzes know how eingestzt hat, um mitten in der Wildnis so tolle Zähne zu zaubern!

Die junge Afrikanerin konnte ihr Glück selbst nicht fassen, Sie dachte jetzt, sie müsste immer mit der riesigen Zahnlücke allein leben.  Doch jetzt erobert Sie strahlend ihr Gegenüber, beim nächsten Besuch in Afrika sind wir gespannt auf das Happy End ;)) Wir werden berichten…

Danke Frau Dr. Knolle!

Teils noch verpackt, fanden sich geeignete Geräte

Teils noch verpackt, fanden sich geeignete Geräte

So sah´s vorher aus. Kaum zu glauben, dass das die gleiche Frau ist!

So sah´s vorher aus. Kaum zu glauben, dass das die gleiche Frau ist!

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Irgendwo in Afrika

13. November 2011 · Keine Kommentare

Es ist kühl, der Himmel ist bewölkt, es fröstelt mich ein wenig, als wir aus dem Flieger steigen. Wir gucken auf grüne Hochebenen. Im Norden ragen ein paar Vulkane in den Himmel. Dort sollen die Berggorillas leben, sagt man uns, nur noch 300 an der Zahl.

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So hatten wir uns Afrika nicht vorgestellt.

Ruanda ist ein Armes Land, es zählt zu den ärmsten in Afrika, nicht zuletzt wegen der Konflikte zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi, die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten. Doch das Land ist im Umbruch. Die Menschen scheinen friedlich miteinander umzugehen, obgleich man sich fragt, wie das Trauma des Völkermordes – innerhalb von 100 Tagen wurden bis zu 1 Million Menschen umgebracht – verarbeitet wurde, denkt man an unsere Väter und Großväter.

Besonders die Kinder leiden unter den Nachwirkungen des Völkermordes. Nach Angaben von UNICEF wachsen 600.000 Kinder ohne oder mit nur einem Elternteil und in extremer Armut auf. Nach Schätzungen von UNICEF, gibt es in Ruanda rund 28.000 so genannte Kinderhaushalte. Über 100.000 Jungen und Mädchen in diesen Familien sind ohne Eltern und schlagen sich weitgehend allein durch. Meist kümmern sich die ältesten Mädchen um die Versorgung ihrer jüngeren Geschwister. Die Chancen der Kinder, sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten, sind gering: 90 Prozent der Jungen und Mädchen aus Kinderhaushalten gehen nicht zur Schule. Nach Schätzungen von UNICEF leiden heute in Ruanda rund eine Million Kinder unter besonders schwierigen Lebensbedingungen.

Und dieses Bild bestätigt sich auch in den Krankenhäusern, die wir besuchen. Im Hospital in Nemba lernen wir Jamal kennen. Jamal ist dreizehn Jahre und man hat ihm auf die „traditionelle Art Und Weise“ einen Zahn gezogen. Die Folgen sind nun eine Infektion mit extremer Schwellung. Da in diesem Krankenhaus die Möglichkeit den Abszess chirurgisch zu öffnen nicht gegeben ist, muss er in das in Kigali gelegene Childrens Hospital gebracht werden. Hierzu fehlen ihm allerdings die finanziellen Mittel. So kann solch ein Eingriff auch tödlich enden.

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Auch wenn wir vor Ort nicht helfen können, kann eine Spende von uns den Transport möglich machen. Alles wird sofort in die Wege geleitet damit Jamal in Kigali eine bessere medizinische Versorgung erhalten kann.

Sam, unser Begleiter in Ruanda, berichtet aber auch viel Positives von dem Land, dass sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt hat. Der Präsident Kagame arbeitet mit seiner Regierung ernsthaft daran, dass alle Menschen Nahrung, Bildung und Gesundheitsversorgung bekommen, damit es Perspektiven statt Unruhen gibt.

Wir verlassen das Land mit gemischten Gefühlen. Einerseits, weil der Völkermord ein wunderschönes Land überschattet, andererseits weil wir viel Hoffnung gesehen haben und wir regelrecht gespürt haben, dass das Land und die Menschen im Umbruch sind.

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Die gleißende Sonne die auf die rotbraune Erde brennt. Keine Wolke am Himmel. Es ist drückend und gefühlte 40°C. Kein Lüftchen weht. Der Schweiß läuft mir den Rücken hinunter. Hier und da mal ein vertrockneter Busch. Faszinierend sind die riesigen Baobabbäume, die mir aus dem „kleinen Prinzen“ bekannt sind. Bis zu 2000 Jahre haben sie auf dem Buckel. Fehlt jetzt nur noch die Herde Elefanten und ein Paar Gazellen…

Wir sitzen in einem Bulli, es geht drei Stunden von Lusaka bis nach Siavonga am Lake Kariba.

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Der Anblick von Wasser kommt mir in dieser Region erstmal bizzar vor. Ich frage mich wie die Menschen das aushalten, in dieser Steppe noch fern vom Wasser. Wir fahren an vielen Dörfern vorbei. Die Menschen leben in kleine Lehmhütten.

Eine Ochsenherde versperrt den Weg, wir müssen warten bis der Weg wieder frei ist.

Und dann taucht er vor uns auf, der riesige Lake Kariba. Ein Stausee, entstanden durch den Bau einer der größten Staumauern der Welt. Viele Dörfer mussten hierfür in den 60er Jahren evakuiert werden. Die Menschen, die sich aufgelehnt haben, wurden einfach erschossen. Heute ist der Stausee ein Segen für die Menschen.

Wir wollen uns erfrischen in dem kühlen Wasser des Sees. Doch wir werden gewarnt, bis zu fünf Meter große Krokodile gibt es hier.

Herman the German, der Mann für alles begrüßt uns in seiner kleinen Sandy Beach Loge. Der Musiker, der schon seit vierzig Jahren hier lebt, hat viel Gutes getan. Die Zahnstation im Krankenhaus von Siavonga hat er mithilfe von Spenden aufgebaut, ein Hausboot hat er organisiert, auf dem eine mobile Zahnstation aufgebaut wird und mit dem wir die Dörfer, die am Ufer des Lake Kariba liegen besuchen können.

Aufklärungsarbeit und die Ausbildung von den Dental Therapists, die helfen sollen, wenn mal keine Zahnärzte vor Ort sind, gehören in unserer Zeit in Sambia zu unseren Hauptaufgaben.

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Die Menschen sind sehr dankbar für die Hilfe. Es muss erstmal ein Bewusstsein geschaffen werden, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen bzw. überhaupt die Zähne zu putzen. Hier gibt es andere, schlimmere Probleme. Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate.

Viele schlimme Fälle sehen wir. Dazu gehört der 21 jährige Amaru. Vor etwa vier Wochen wurde ihm ein Zahn im Unterkiefer gezogen. Ein paar Tage später kam er mit einer Schwellung. Er bekam Antibiotika, doch die Schwellung wurde nicht besser. Als wir ihn sehen, vier Wochen nach der Zahnentfernung scheint der Abszess am Kinn fast durch zu brechen. Die Wunde im Mund ist verheilt. Wir sind ratlos! Das muss eine andere Ursache haben. Lymphknoten, Speicheldrüse, wahrscheinlich eine dem Patienten nicht bekannte HIV-Infektion und daher so eine heftige Reaktion durch das geschwächte Immunsystem. Wir wissen es nicht genau. Aber wir wissen eins: das muss sofort aufgemacht werden.

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Also wird alles für den Eingriff vorbereitet. Der junge Arzt der den Eingriff durchführen soll nimmt uns mit ins Operating Theater. Bei der Hygienekette ist er sehr penibel. Amaru lässt den Eingriff ohne zu murren über sich ergehen. Er ist dankbar, dass ihm endlich geholfen wird. Was für eine Erleichterung als der Schnitt gesetzt ist und der Eiter heraus kann. Und was für einen Menge…..!

Nach getaner Arbeit möchten wir uns erstmal in dem kleinen Pool von Herman erfrischen. Aber Hermann hat ein straffes Programm für uns. Das Hausboot mit der mobilen Zahnstation wartet schon auf uns und die Kinder, die wissen wollen, was eine Zahnbürste ist und wie man sich richtig die Zähne putzt. Die Großen helfen den Kleinen. So machen sie das jetzt jeden Abend, bevor es schlafen geht.

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Wir lernen die 16 jährige Dakatio kennen. Ein hübsches Mädchen, doch lächeln möchte sie nicht! Sie schämt sich, weil ihre beiden Frontzähne fehlen. Als kleines Mädchen war sie gestürzt, erzählt sie, und hatte dabei die Zähne verloren. Auch wenn das Bewusstsein fürs Zähneputzen noch nicht so ausgeprägt ist, spielt die Ästhetik doch eine große Rolle. Sie sagt, dass die fehlenden Zähen der Grund wäre, warum sie noch nicht verheiratet ist, im Gegensatz zu all ihren Freundinnen.

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Ich möchte der jungen Frau wieder ein Lächeln schenken. Implantat oder eine Brücke…. nein, das geht hier nicht, dazu fehlen die Möglichkeiten. Aber in dem kleinen Labor, welches Hermann eingerichtet hat, kann ich ihr, nachdem ich einen Abdruck von ihrem Kiefer genommen habe eine kleinen Prothese anfertigen. Sie ist überglücklich und wir sehen sie endlich mal wieder lachen.

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Noch so viel mehr gibt es aus dem Land in Afrika, in das man als Tourist wahrscheinlich nie gekommen wäre zu berichten.

Von den Menschen, für die materielle Dinge keine Rolle spielen, die unter den einfachsten Bedingungen leben und sehr glücklich wirken.

img_0506 Von den Präsidentschaftswahlen, die gerade als wir dort waren      stattgefunden haben. Ein neuer Präsident ist gewählt worden –  Michael Sata von der „Patriotischen Front“. Hoffnungsträger für die  arme Bevölkerung Sambias.

Von dem Mädcheninternat, welches Herman für Waisenmädchen  errichtet hat, so dass auch diese Mädchen, einen Zugang zu Bildung  haben. Ein Mann hat normalerweise drei bis vier Frauen. Ein  Mädchen schnappt er sich, nimmt sie mit in seine Hütte und ab  dann ist sie seine Frau, weil ihre Familie sie auch nicht mehr  zurücknehmen würde. Von der roten Erde, den Termitenhügeln den  Elefanten und Giraffen.

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Afrika hat mich in seinen Bann gezogen. Ich bin dankbar dafür diese tolle Erfahrung gemacht zu haben. In Gedanken befinde ich mich noch häufig auf diesem Kontinent.

Die nächste Reise soll wieder irgendwo in Afrika stattfinden. So viel gibt es dort noch zu entdecken…

Dr. Friederike Knolle MSc

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Die großen Schwestern Sambias

5. Oktober 2011 · Keine Kommentare

kimHilfseinsatz Sambia - Kim Sieper (Zahnmedizinstudentin Kiel)

Für mich war der Aufenthalt in Zambia rundum  eine eindrucksvolle Erfahrung, doch was mir am meisten im Gedächtnis bleiben wird sind die Kinder.

Wenn unser Boot mit der Zahnarztstation vorfuhr wurden wir begrüßt von ganzen Horden neugieriger, gut gelaunter Kinder , meist alle Arm in Arm und immer in Begleitung der großen Schwester, die meist gar nicht so viel älter war.

An Board war da zunächst ein wenig Scheu -„Was will der große Mzungo (Weißer) wohl von mir?“, doch dann siegte ganz bald immer die Neugier und die gute Laune.  Schließlich hatten die meisten noch nie eine Zahnbürste gesehen und sobald die verantwortungsbewusste große Schwester überzeugt war, dass Zähne putzen eine gute Sache sei, waren alle kleinen auch mit großem Einsatz dabei  und putzten sich gegenseitig  die Zähne.

Erstaunlich ist, dass eigentlich alle Kinder Karies hatten, da Süßigkeiten dennoch immer irgendwie erreichbar sind und auch sehr günstig zu kaufen waren. So sah man auch schon viele 5 jährige mit verfaulter Oberkiefer front.,  sowie bei den älteren ein enormes  Vorkommen von Zahnstein, wie man es in Deutschland eigentlich in dem Ausmaß nie zu sehen bekommt. Dies führt zu einem sehr frühen Zahnverlust und ließe sich eben auch durch regelmäßiges Putzen vermeiden. Also zeigten wir den jungen Patienten wie sie mit Prophylaxe dem vorbeugen können.

Süssigkeitenladen!

Süssigkeitenladen!

Es war schön zu erleben mit wie viel Vertrauen uns die Kinder begegnet sind, besonders wenn man dies mit dem Praxisalltag in Deutschland vergleicht, wo auch schon mal Sprüche fallen wie „Mama ich mach nur den Mund hier jetzt auf wenn wir gleich für mich ein Spielzeug kaufen“.

Die zambianischen Kinder auf den Dörfern haben mit sehr, sehr wenig trotzdem viel Spaß, weil bei ihnen die Gemeinschaft zählt. Da wird nicht gezankt, genörgelt oder gepetzt sondern zusammen baut man sich sein Spielzeug und verbringt den ganzen Tag gemeinsam.

Und vielleicht putzen sie sich ja jetzt auch wenigstens abends mal alle zusammen die Zähne!

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Hilfseinsatz Afrika erfolgreich beendet

26. September 2011 · Keine Kommentare

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Zahnarztpraxis auf dem Boot! An den Anlegestellen warten die Patienten

Wie war´s denn so? Diese Frage wird dem ALL DENTE Hilfsteam jetzt überall gestellt, meist holen alle erstmal tief Luft, denn in einem Satz lässt sich das nicht beantworten…

Afrika hat viele Gesichter, “das” Afrika gibt es nicht, arm, aber erstaunlich glücklich scheinen die Menschen, sind dann die ersten Resümees. Doch dann werden die Gesichter ernster, erinnern sich an die einzelnen Fälle, “der dickste Abzess den ich je gesehen habe…”, erzählt Dr. Sieper, “unglaubliche Behandlungsbedingungen, aber erstaunlicherweise funktioniert es”, schmunzelt Fr. Dr. Knolle, denn der erste Patient mit Zahnproblemen, den Sie in Afrika behandelt hat, war Dr. Sieper selbst, aber das ist eine andere Geschichte…

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Eifrige Zahnputzkinder!

Die anderen Patienten waren Kinder, die eifrig das Zähneputzen lernen wollten, unzählige Kinder und Erwachsene mit ernsthaften Schmerzen und Zahnproblemen und eine junge Afrikanerin mit ästhetischem Behandlungswunsch bekam von Fr. Dr. Knolle eigenhändig eine Prothese gefertigt. Das Foto des überaus gelungenen Ergebnisses und der überaus glücklichen Patientin wird an dieser Stelle noch ergänzt, sobald das gesamte Material gesichtet wurde.

Es gab auch zahlreiche sehr schlimme Fälle, die einfach zu spät oder falsch behandelt wurden. “Egal welche Symptome jemand zeigt, es wird immer nach dem gleichen Medikamenten Schema mit Antibiose behandelt, weil keiner da ist, der die richtige Diagnostik betreiben kann und dann noch die nötigen Operationstechniken beherrscht.”

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Dr. Sieper erklärt die Behandlung

Ein Teilgebiet des Einsatzes war daher auch, sogenannte DT´s (dental Therapeuts) auszubilden, Krankenschwestern und Pflegern Kenntnisse im zahnmedizinischen Bereich zu vermitteln, damit nach Beendigung des Hilfseinsatzes auch den Menschen vor Ort weiter kompetent geholfen werden kann.

“Man kann mit Sicherheit nicht für den ganzen Kontinent reden, da schon allein wir in den sechzehn Tagen immer wieder ein anders  Afrika erlebt haben, Ruanda ist anders als Sambia, anders als Somalia, aber mein persönlicher Eindruck ist, dass es das Beste ist, Afrika so zu unterstützen, dass Sie mit eigenen Kräften aus sich herraus Ihre Probleme langfristig in den Griff bekommen.

In Afrika gibt es auch gute funktionierende Strukturen, die man Stärken und unterstützen sollte.  Afrika ist ein faszinierendes Land mit vielen Facetten, aber nicht nur ein Postkartenmotiv auf der einen Seite oder ein Beispiel für größtes Elend auf der anderen Seite. Die Menschen  hier haben auch Ihren Stolz und Ihre Würde, das darf man, bei aller gut gemeinten Hilfe, nicht vergessen!

Schön wär, wenn jeder in senen Mitteln sich ein bisschen dran beteilig, Afrika unter die Arme zu greifen um selbst auf die Beine zu kommen. Das können Ärzte sein, die Hillfe leisten, das können aber auch Firmen sein, die statt Weihnachtkarten und Geschenken für Afrika spenden, oder liebe Menschen die die Hilfsorganisationen vor Ort unterstützen, dann weiß man auch, dass die Spende ankommt wie z.B. bei Ärzte ohne Grenzen oder Zahnärzte ohne Grenzen.”

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Mit dem Jeep zu den Patienten

Morgens wird der Behandlungsstuhl auf das Boot geschleppt

Morgens wird der Behandlungsstuhl auf das Boot geschleppt

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1. Reise Etappe Childrens Hospital Kigali

10. September 2011 · Keine Kommentare

Chefärztin und Direktor des Kigali Childrens Hospital mit Dr. Friedericke Knolle und Dr. Achim Sieper

Chefärztin und Direktor des Kigali Childrens Hospital mit Dr. Friedericke Knolle und Dr. Achim Sieper

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ALL DENTE Hilfsprojekt Afrika 2011 - Jetzt sind Sie unterwegs!

9. September 2011 · Keine Kommentare

ALL DENTE Hilfsteam bei der AbreiseAm Freitag, den 08.09.2011 ging es los per Bahn zum Flughafen Frankfurt. Von hier aus mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba. Kurzer Zwischenstopp und weiter zum Kigali Airport in Ruanda. Viele von Ihnen erinnern sich bestimmt noch an die schrecklichen Völkerunruhen 1994 der Hutu an den Tutsi:

Als Völkermord in Ruanda werden umfangreiche Gewalttaten in Ruanda bezeichnet, die am 6. April 1994 begannen und bis Mitte Juli 1994 andauerten. Sie kosteten zirka 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben, die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. (Quelle Wikipedia)

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ALL DENTE Hilfsprojekt 2011 - Sambia

9. August 2011 · Keine Kommentare

Wo wird unsere zahnärztliche Hilfe in diesem Jahr am meisten benötigt?imagescacimjym
Wo schaffen wir Nachhaltigkeit unserer Hilfsleistung?
Die Antwort auf diese Fragen war schnell gefunden: in Zambia, Afrika.

 

Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung in den letzten fünfzehn Jahren von 60 (im Jahr 1990) auf inzwischen nur noch 37 Jahre (bei den Frauen) beziehungsweise 38 Jahre (bei den Männern. Im Jahr 2006 gab es 750.000 AIDS-Waisen in Sambia. Für das Jahr 2015 wird mit einer Million Waisen gerechnet, was 20 Prozent der Kinder im Land entspräche. Die meisten der Waisen werden keine formale Schulausbildung erhalten. Sechs Prozent leben auf der Straße, UNICEF spricht von zehn Prozent. Nur ein Prozent findet Platz in einem Waisenhaus.

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Das ALL DENTE Hilfsteam besteht aus: Dr. Achim Sieper und  Dr. Friederike Knolle, Dr.Evelin Köster und Kim Sieper, (Zahnmedizin Studentin). 

Unsere Zahnärzte bilden ärztliche Helfer vor Ort aus, die danach in der Lage sind kleine zahnärztliche sofortmaßnahmen ohne weitere Anleitung eigenstämdig durchzuführen.
14 Tage dauert der Hilfseinsatz, die Vorbereitungen laufen schon. Für Patienten die sich dafür interessieren, oder sich in das Projekt einbringen möchten, liegt in Kürze in der Praxis ein “ALL DENTE hilft - in Zambia” Info Flyer aus.

ALL DENTE in Zambia, denn unsere Ärzte möchten helfen!imagescav9q6e7

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Forscher entwickeln keimreduzierende Implantate

27. Januar 2011 · 1 Kommentar

Jan 24, 2011 | GERMANY

Zellen ohne antibakterielle Ausrüstung; rechts: Zellen mit antibakterieller Ausrüstung. (Foto: Förch/MPI-P)

Zellen ohne antibakterielle Ausrüstung; rechts: Zellen mit antibakterieller Ausrüstung. (Foto: Förch/MPI-P)

Quelle: by Max-Planck-Institut für Polymerforschung

 

Die Forscher arbeiten dazu in dem EU-Projekt EMBEK1 mit neun weiteren Forschungszentren und Industriepartnern aus Spanien, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland zusammen. Die Studie ist auf drei Jahre angelegt und wird von der Europäischen Union mit 2,9 Millionen Euro gefördert.

Risiko von Wundentzündungen verringert
„Wir entwickeln Oberflächenbeschichtungen für Implantate und Wundauflagen, auf der die Keimbesiedlung nicht oder nur schwer möglich ist“, sagt Dr. Renate Förch, Leiterin des Projekts und Wissenschaftlerin am MPI-P.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den problematischen Krankenhauskeimen Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeroginosa, die immer wieder neue Resistenzen auf Antibiotika zeigen. In einem entsprechenden Bericht verweist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) darauf, dass 2010 bereits 25 Prozent aller Bakterienstämme immun gegen Antibiotika seien. Mit den am MPI-P erforschten Methoden könnten bakterielle Infektionen bei solchen medizinischen Eingriffen schon im Ansatz verhindert werden. Dabei müssen die Forscher zunächst die biologischen Mechanismen der Anhaftung von Keimen auf Oberflächen und die genetischen Sequenzen, die bei den Anhaftungsprozessen eine Rolle spielen, identifizieren und untersuchen.

„Um die gewünschten Materialeigenschaften zu erzeugen, kommt bei uns die so genannte Plasma-Beschichtung von Oberflächen zum Einsatz“, erläutert Förch. Das am MPI für Polymerforschung eingesetzte Verfahren beschichtet die Oberfläche der Materialien mit bestimmten Kunststoff-ähnlichen Materialien (Plasmapolymeren) und Zink freisetzenden Strukturen. Keime können auf solchen Oberflächen weder siedeln noch sich vermehren.

Ein kooperatives Forscherteam aus Bath in Großbritannien hat sich alternativ dazu auf die Entwicklung einer abgewandelten Lösung basierend auf metallorganischen Hydrogelen spezialisiert. Eine weitere Forschergruppe der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in St. Gallen fokussiert ihre Entwicklung auf Silber speichernde und freisetzende Nanostrukturen mittels Plasmatechnologie. Bei allen Lösungsansätzen müssen die Forscher jedoch auch die Bioverträglichkeit der Beschichtung sowie die Lagerbeständigkeit und Haltbarkeit berücksichtigen. Die biomedizinischen Eigenschaften werden von Forscherteams vom rechtsmedizinischen Institut des Universitätsklinikums Köln, der Universität Exeter (UK), Consejo Superio de Investigaciones Cientificas aus Barcelona (Spanien) und der Universitätsmedizin Mainz untersucht.

MAINZ – Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz entwickeln derzeit Materialien, die das Entzündungsrisiko nach Operationen und in Wunden deutlich vermindern sollen.

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Heilungskräfte beschleunigen…

14. Dezember 2010 · Keine Kommentare

Die Zahnheilkunde ist ein Teilgebiet der Medizin, das enorme Fortschritte erlebt hat:
Diese neuen Kenntnisse erlauben Ihrem Zahnarzt, Ihnen mehr therapeutische Möglichkeiten anzubieten, als jemals zuvor.

Wir möchten Ihnen das neueste Verfahren zur Knochen- und Geweberegeneration anbieten:

Plasma reich an Wachstumsfaktoren, auch PRGF- Verfahren genannt.

Was beinhaltet die PRGF- Technik?
Bei einer Verletzung setzt der menschliche Organismus Proteine (Zellsignale) frei, um den Prozess der Heilung anzuregen. Die PRGF – Technik isoliert die Proteine vom Blutplasma, die für die Wundheilung und Geweberegeneration verantwortlich sind.

Sobald eine therapeutische Dosis dieser Protein- Plasma- Mischung auf ein Wundgebiet aufgebracht wird, erfolgt eine Beschleunigung des Heilungsprozesses. Um diese Behandlung durchzuführen, ist es notwendig, eine geringe Menge Blut vom Patienten zu entnehmen.
Nach Aufbereitung in einer Zentrifuge kann das an Wachstumshormonen angereicherte Plasma – die Proteine – aus dem Eigenblut getrennt werden. Dieses Plasma wird dann dort eingesetzt, wo Heilung oder Regeneration von Weichgewebe und Knochen erfolgen soll.

Wie kann PRGF Ihre Behandlung unterstützen?
Die Genesung und die Heilungsprozesse werden beschleunigt, so dass sich das Risiko einer Wundinfektion oder anderer Komplikationen nach der Operation verkleinert. Die Anwendung von PRGF garantiert eine deutliche Verbesserung des operativen Eingriffs, die Verringerung von Schmerzen und eine schnellere Heilung.

Insgesamt gesehen verbessert PRGF die Genesung des Patienten.

Die Technik wird in verschiedensten medizinischen Teilgebieten angewandt und zeigt beachtenswerte Erfolge im Bereich der Oralchirurgie, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Traumatologie, bei Brandverletzungen, in der Dermatologie, in der Augenheilkunde, in der plastischen Chirurgie und in der allgemeinen Chirurgie…

Gibt es irgendwelche Kontraindikationen?
Diese Technik zieht ihren Nutzen aus der „körpereigenen Apotheke“. Die Wirkung ist bei über 10000 Patienten in den verschiedensten Gebieten der Medizin nachgewiesen worden.

Der Prozess kann als Eigenverpflanzung betrachtet werden, da nur die patienteneigenen Proteine (Eigenhormontherapie) verwendet werden. Diese Proteine sind verantwortlich für die Ausführung und Beschleunigung der Heilungsprozesse.

Das PRGF- Verfahren kann bei den meisten Patienten angewandt werden. Es wird besonders empfohlen bei Patienten mit Wundheilungsstörungen oder dort, wo die Stimulation der Knochenregeneration benötigt wird, wie zum Beispiel im Falle von Rauchern oder Diabetikern.

Mit der Hilfe von mit Wachstumshormonen angereichertem Plasma wird das Knochenwachstum nach chirurgischen Eingriffen entsprechend angeregt und gleichzeitig eine schnellere Genesung erreicht.

Dieses Verfahren ermöglicht:

- Die Regeneration von Knochen in Bereichen, in denen Zähne gezogen wurden (Extraktionsalveolen)

- Die Regeneration von Knochen um Implantate

- Die Regeneration von Knochen bei Knochendefekten

- Die Regeneration von Gewebe nach Entfernung von Zysten

- Die verbesserte Einheilung (Osseointegration) von Implantaten

- Eine schnell Wundheilung

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Angeborene Schmelzfehlbildungen (MIH)

30. August 2010 · Keine Kommentare

Dr. med. dent. Evelyn Kösters, Zahnärztin für Kinderbehandlungen

Dr. med. dent. Evelyn Kösters, Zahnärztin für Kinderbehandlungen

 

MIH ist eine Mineralisationsstörung, die die ersten bleibenden Backenzähne und die bleibenden Schneidezähne vor allem im Oberkiefer betrifft.

Die Ausprägung und das klinische Bild sind verschieden. Die Zähne zeigen weiß-gelbliche bis gelb- braune Opazitäten, bis hin zu schwersten Hypomineralisationen mit abgesplitterten oder fehlenden Schmelz- und/oder Dentinarealen. Je nach Schweregrad können einzelne Höcker bis hin zur gesamten Zahnoberfläche betroffen sein. Die Ursache ist die fehlerhafte Einlagerung von Kalzium und Phosphat wodurch die Mineralisation gestört wird.

Aufgrund von fehlenden Schmelzarealen reagieren betroffene Zähne sehr empfindlich auf chemische, thermische und mechanische Reize, wodurch die tägliche Mundhygiene erschwert wird. Hinzu kommt die poröse Oberflächenstruktur eines hypoplastischen Bereichs, was die Anlagerung von Plaque nochmals begünstigt. Die verminderte

 

 

 

 

Mundhygiene und die erhöhte Plaqueakkumulation begünstigen die Entstehung von Karies erheblich.

Ursachen:

Der Ursachenkomplex ist bisher noch nicht abschließend geklärt.

Die Störung des Stoffwechsels muss in der Entwicklungszeit des Zahnschmelzes geschehen. Bei den Schneidezähnen handelt es sich da um die Zeit vom 3 Lebensmonat bis zum etwa 5. Lebensjahr und bei den ersten Molaren vom 8. Schwangerschaftsmonat bis zum etwa 4. Lebensjahr. Vor allem die ersten 10 Lebensmonate sowie die Zeit zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr sind sehr kritisch für Stoffwechselstörung.

 

Mögliche Ursachen:

Pneumonie

Hohes Fieber

Hochdosierte Antibiotikagabe

Störung im Mineralhaushalt

Dioxin oder polychloriertes Biphenyl in der Muttermilch und

mehr als neun Monate langes Stillen

Frühgeburt und Sauerstoffmangel bei der Geburt oder später

Respiratorische Erkrankungen in der frühen Kindheit (Asthma bronchiale, rezidivierende bronchitiden)

Infektionskrankheiten wie Diphterie, Scharlach, Mumps und Masern während der ersten drei Lebensmonate 

 

 

 

Therapie

 

Die Behandlung erweist sich oftmals als problematisch, da die Zähne sehr heiß- und kaltempfindlich sein können. Es wird bereits beim Durchbruch der Zähne über Empfindlichkeit und Schmerzen berichtet. Aufgrund der daraus resultierender schlechter Mundhygiene kommt es in kürzester Zeit zu starken Substanzverlust und schnell voranschreitender Karies.

Die Grundlage jeder Behandlung ist die Intensivprophylaxe,  die Zahnreinigung, Applikation von Fluoridlacken und die häusliche Anwendung eines Fluoridgels.

Bei starker Hypersensibilität kann eine Versieglung  mit einem Dentin- und Schmelzbonding erfolgen.

Größere Defekte werden je nach Kooperationsbereitschaft mit einem Glasionomerzement oder einem Komposit versorgt.

Ist der Substanzverlust gravierend, können die Zähne erstmal mit konfektionierten Stahlkronen versorgt werden. Nach Abschluss des Kieferwachstums findet die Versorgung mit Vollkeramikkronen statt.

Manchmal sind die Sechs-jahr-Molaren so stark zerstört, dass ein Erhalt  nicht mehr möglich ist. In diesem Fall kann, in Zusammenarbeit mir einem Kieferorthopäden, durch die Entfernung der betroffenen Zähne und die Einstellung der Siebner die Zahnreihe lückenfrei erhalten werden.

Die Schmelzdefekte an den Frontzähnen sind meist weniger start ausgeprägt und stellen primär ein ästhetisches Problem  dar. Sie können bei Bedarf mit Komposit oder einem Keramik- Veneer gedeckt werden.

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